Versicherungskammer Bayern spendet mobilen Rauchverschluss

Stv. Kommandant Holger Reichart (links), Kommandant Georg Pfab (2. von rechts) und Gerätewart Sven Dormeier (rechts) dankten Florian Ramsl (2. von links) für die Spende des mobilen Rauchverschlusses.

Die Freiwillige Feuerwehr Winden am Aign hat von der Versicherungskammer Bayern (VKB) einen mobilen Rauchverschluss erhalten. Die Kommandanten Georg Pfab und Holger Reichart sowie Gerätewart Sven Dormeier nahmen das neue Gerät von Florian Ramsl, der für Sponsoring bei der VKB zuständig ist, entgegen und dankten ihm für die großzügige Spende.

Ein mobiler Rauchverschluss ermöglicht der Feuerwehr die Ausbreitung von Rauch innerhalb eines Gebäudes zu begrenzen. Das mit einem temperaturbeständigen Gewebe überzogene Metallgestänge kann innerhalb weniger Sekunden in einen Türrahmen geklemmt werden. Dadurch wird die Rettung von Menschen erleichtert und Sachschäden verringert.

Bereits über 2.500 mobile Rauchverschlüsse wurden von der Versicherungskammer Bayern an die Feuerwehren verteilt.

 

Kindergartengruppe zu Besuch bei der FF Winden am Aign

 
Vor kurzem hat uns eine Kindergartengruppe aus der heilpädagogischen Tagesstätte St. Vinzenz Ingolstadt mit 6 Kindern besucht. Sie haben einen kurzen theoretischen Einblick in die Arbeitsabläufe der Feuerwehr bekommen, durften das Einsatzfahrzeug von innen und außen kennen lernen und sich in verschieden Aufgaben ausprobieren. Zum Abschluss eines sehr gelungenen Vormittags gab es noch Würstl für die Kinder und alle Helfer.

Die Rückmeldung der Einrichtung war durchweg positiv, was uns als freiwillige Feuerwehr freut und in unserem Tun bestärkt. Wir danken den freiwilligen Helfern, die dieses Ereignis so gut vorbereitet und durchgeführt haben.

 

Neuer Defibrillator-Standort am Gerätehaus in Winden am Aign

 
Seit kurzem ist in der Talstraße 2a am Feuerwehr-Gerätehaus in Winden am Aign rechts neben dem Tor ein automatisierter externer Defibrillator (AED) angebracht. Der Defibrillator ist öffentlich zugänglich. Somit kann er auch ohne Anwesenheit von Feuerwehrkräften entnommen werden.

Die Anwendung eines Defibrillators ist kinderleicht und selbsterklärend sowie für Jedermann erlaubt. Für den Laien bedarf es keiner Unterweisung. Die Steigerung der Überlebenswahrscheinlichkeit eines Patienten bei Anwednung eines Defibrillators innerhalb von 3 Minuten auf bis zu 80% zeigt, wie wichtig es ist, sich zu trauen, ein solches Gerät zu benutzen und nicht erst auf das Eintreffen des Rettungsdienstes zu warten. Wie das Gerät genau funktioniert, was generell bei einem Notfall zu veranlassen ist (u. U. Notruf absetzen) oder wie gleich nochmal die Herz-Lungen-Wiederbelebung abläuft, muss man sich nicht merken - das Gerät teilt dies mit automatisierter Stimme nach dem Einschalten dem Bediener Schritt für Schritt mit.

Zur allgemeinen Erklärung der Funktionsweise eines Defibrillators sei erklärt, dass es sich hierbei um ein Gerät handelt, das bei einem Kreislaufstillstand durch lebensgefährliche Herzrythmusstörungen wie Kammerflimmern oder Kammertachykardie einen Stromschlag abgibt, um diese Störungen bestenfalls aufzuheben. Danach ist das Herz wieder in der Lage in einen geordneten Herzrythmus einzusteigen. Problematisch ist, dass diese Rythmusstörungen pro Minute etwa zehn Prozent schwächer werden und somit die erfolgreiche Defibrillationswahrscheinlichkeit ebenfalls um etwa zehn Prozent pro Minute sinkt. Somit ist nur eine frühe Defibrillation in der Regel lebensrettend. Ein Defibrillator kommt bei einem bewusstlosen Patienten ohne ausreichende Lebenszeichen (Puls, Atmung) zur Anwendung.

Hier finden Sie eine Anleitung zur Frühdefibrillation durch Laien, herausgegeben vom Deutschen Roten Kreuz.

Defibrillatoren können leben retten - wenn man ihn anwendet! Daher hoffen wir alle, dass man einen Defibrillator im besten Fall niemals benötigt, aber im Notfall weiß, wo ein Gerät angebracht ist und wie dieses zum Einsatz gebracht werden kann.

 

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